Presseinformationsübersicht
Kinderwunschzentrum an der Wien sieht wichtigen Meilenstein in der Behandlung gleichgeschlechtlicher Paare erreicht
Die Partnerinnenspende bei gleichgeschlechtlichen Paaren (auch ROPA Methode) ist im Kinderwunschzentrum an der Wien seit 2015 eine Behandlungsmöglichkeit, bei der beide Elternteile zur Schwangerschaft beitragen. Bisher war nicht klar, ob es Einschränkungen analog zur Eizellspende gibt. Die Anfrage eines Paares an das Bundesministerium Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz bestätigte nun: Frauenpärchen dürfen einander Eizellen spenden. Als erstes österreichisches Regenbogen-Kinderwunschzentrum unterstützt das Kinderwunschzentrum an der Wien Frauen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft seit 2015 auf ihrer Kinderwunschreise. Bisher wurden über 500 Paare betreut, wovon sich rund Zweidrittel über eine positive Schwangerschaft freuten – darunter auch das Promi-Pärchen Ernst.
Paar in Beratung zur Kinderwunschbehandlung
Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht Jahresbericht 2020

Durch die COVID-19 Pandemie kam es in Österreich erstmals seit dem 21-jährigen Bestehen des IVF-Fonds zu einem leichten Rückgang bei der Anzahl an durchgeführten IVF-Versuchen. Dennoch ist die Rate der erfolgreichen Schwangerschaften durch eine IVF-Behandlung gestiegen. Insgesamt freuten sich 2.931 Paare über eine Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung. Das Kinderwunschzentrum an der Wien führte als größter Partner des IVF-Fonds selbst über 1.400 Behandlungen durch und freut sich über die gelungene Erfolgsrate. 

Sperma und Eizelle
Experten des Kinderwunschzentrum an der Wien geben Entwarnung: Eine aktuelle Studie belegt, dass die Verabreichung eines mRNA-Impfstoffs von Biontech/Pfizer oder Moderna, als Schutz vor einer Corona-Infektion, keinen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit hat. Eine COVID-19 Infektion hingegen, stellt für die Fertilität einen hohen Risikofaktor dar. Aus diesem Grund empfiehlt Univ. Prof. Dr. Andreas Obruca, Gründer und ärztlicher Leiter des Kinderwunschzentrum an der Wien sowie Präsident der österreichischen IVF-Gesellschaft, jedem Mann mit Kinderwunsch eine COVID-19 Schutzimpfung.
Kinderwunschzentrum an der Wien
Am 1.6. ist Weltelterntag: Kinderwunschzentrum an der Wien gründet fertility for future Initiative
  • Knapp zwei Drittel aller 30-39-jährigen Frauen und ein Drittel aller Frauen zwischen 40 und 50 halten sich noch für sehr fruchtbar oder eher fruchtbar.
  • Rund die Hälfte aller Befragten kennt ein Paar, das Schwierigkeiten hat oder hatte, schwanger zu werden und mehr als ein Viertel aller Frauen kennt eines, das psychisch darunter leidet.
  • Fast die Hälfte aller Frauen im sehr fruchtbaren Alter von 18-29 Jahren würden gerne einen Fruchtbarkeitstest machen. Jedoch haben 95 % der Frauen noch nie vom Anti-Müller-Hormon gehört und wissen nicht, dass man dieses testen kann.
  • Jede Dritte 20-29-Jährige begrüßt die Methode des „social freezing“.
  • Univ. Prof. Heinz Strohmer und Univ. Prof. Andreas Obruca, Gründer und ärztl. Leiter des Kinderwunschzentrum an der Wien, sind alarmiert und rufen die Initiative fertility for future ins Leben, um mehr Bewusstsein für das Thema Fruchtbarkeit zu schaffen.
Besonders in der Zeit vor einer Schwangerschaft ist es wichtig, den eigenen Impfpass auf den aktuellen Stand zu bringen, um Mutter und Kind zu schützen. Univ. Prof. Dr. Andreas Obruca, Gründer und ärztlicher Leiter des Kinderwunschzentrum an der Wien sowie Präsident der österreichischen IVF-Gesellschaft, empfiehlt bei Kinderwunsch und Schwangerschaft die rechtzeitige Impfplanung. Neben Impfungen gegen Influenza oder Tetanus spricht sich der Experte auch klar für eine Corona Schutzimpfung während und vor einer Schwangerschaft aus.
Univ. Prof. Dr. Andreas Obruca
mRNA Impfstoff offenbar ohne Auswirkungen auf Fertilität
Das Kinderwunschzentrum an der Wien informiert zu Fragen rund um die Corona-Impfung bei Schwangerschaft und Kinderwunsch. Univ. Prof. Dr. Andreas Obruca, ärztlicher Leiter des größten heimischen Instituts für Reproduktonsmedizin und Präsident der österreichischen IVF-Gesellschaft, fasst die Empfehlungen der Fachgesellschaften zusammen. Diese raten schwangeren Frauen – nach Aufklärung und Wunsch – klar zu einer COVID-Impfung: Die Impfung hat nach aktuellem Stand keine Auswirkungen auf die Kinderwunschplanung oder Fertilität.
Univ. Prof. Dr. Heinz Strohmer

Obruca & Strohmer vom Kinderwunschzentrum an der Wien entwarnen: Es besteht kein erhöhtes Schwangerschaftsrisiko durch eine Corona Infektion. Eine aktuelle Studie an der Universität Kopenhagen belegt, dass Frauen, die während der Frühschwangerschaft an COVID-19 erkranken, kein erhöhtes Risiko für Missbildungen des Kindes oder eine Fehlgeburt haben. 

20Jahre_IVF_Versuchszahlen

Österreich feiert die 20-jährige Erfolgsgeschichte des IVF-Fonds, der im Jahr 2000 zur Finanzierung von künstlicher Befruchtung eingerichtet wurde. Insgesamt sind seit der Gründung 25.925 Babys durch die IVF-Behandlung in Österreich zur Welt gekommen. Allein 2019 wurden rund 11.000 IVF-Versuche durchgeführt und vom IVF-Fonds unterstützt. Das Kinderwunschzentrum an der Wien ist seit Jahren der größte Partner des IVF-Fonds und führt jede zweite vom IVF-Fonds unterstützte Behandlung in Wien durch. 

Univ. Prof. Dr. Heinz Strohmer
Obruca & Strohmer vom Kinderwunschzentrum an der Wien warnen

Die Forschungsergebnisse einer aktuellen dänischen Studie belegen, dass Männer, die täglich E-Zigaretten rauchen, weniger und unbeweglichere Samenzellen produzieren als Nichtraucher. Somit erschwert das „elektronische“ Rauchen das Zeugen von Kindern erheblich. Dass das Rauchen von Tabakzigaretten ebenfalls die Samenproduktion drastisch verringert, ist der Wissenschaft schon seit langem bekannt. Prof. Andreas Obruca und Prof. Heinz Strohmer, Gründer und ärztliche Leiter des Kinderwunschzentrum an der Wien raten: „Paare mit Kinderwunsch sollten das Rauchen ganz lassen. Die einzige Alternative ist das Nichtrauchen.“ 

 

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